Säugetiere
Etwa 100 Säugetierarten bevölkern Deutschlands Flächenangebot. Darunter viele Kulturfolger, wie Reh, Rotfuchs, Wildschwein, Feldhase und Eichhörnchen welche sich auch innerhalb von Wohngebieten heimisch fühlen.
Trotz dieser enormen Anpassungsfähigkeit vieler Arten sind etwa 30% der heimischen Säugetierarten in ihrem Bestand bedroht. Hierzu zählen Feldhamster, Luchs, Schweinswal und einige Fledermausarten. Der Verlust von Lebensräumen durch intensive Land- und Forstwirtschaft, Pestizideinsatz sowie der Klimawandel sind wohl die Hauptgründe hierfür. Säugetiere lassen sich nach verschiedenen Kriterien einteilen.
Hier nur ein unvollständiges Beispiel:
- Huftiere: hierzu zählen Reh, Wildschwein, Damhirsch, Rothirsch, Wisent und Gämse
- Raubtiere: Dachs, Rotfuchs, Baummarder, Steinmarder, Waschbär, Fischotter und Luchs.
- Nagetiere: Eichhörnchen, Feldhase, Wildkaninchen, Siebenschläfer, Bisam, Nutria, Europäischer Biber, Feldhamster.
- Insektenfresser: Verschiedene Spitzmausarten, Igel, Maulwurf
- Fledermäuse: darunter Zwergfledermaus, Braunes Langohr und Mopsfledermaus.
- Meeressäuger: Schweinswal, Seehund und Kegelrobbe an der Küste.
Waschbär und Nutria sind etablierte Neozoen, während Wisent und Luchs zurückkehrten.
Fotografie: Rainer Müller u. Thomas Schäfer
Eichhörnchen
Waldhase
Fischotter
Feldmaus